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Eintrag ins Gästebuch Gästebuch

Bulgarien

Wappen

БЪЛГАРИЯ

 

Einleitung:

"Gib mir keinen Reichtum, gib mir einen guten Nachbarn" lautet ein altes bulgarisches Sprichwort.
Bulgarien ist für viele Leute noch relativ unbekanntes Land. Am ehesten kennt man da noch die Strände am Schwarzen Meer. Diese Region hat in den letzten Jahren einen enormen Aufschwung aus dem Westen bekommen.  Die Hotels und Badestrände sind sehr zu empfehlen. Aus unserer Sicht, bleibt allerdings zu hoffen, dass sich die Bulgaren ihren Charm bewahren und sie sich nicht von den Touristen unterkriegen lassen.
Bis heute sind hier noch keine Zustände wie auf Malorca zu finden. Ich befürchte aber das mit dem Ansturm aus dem Westen, auch das ändern wird.
Wir durften noch ruhige Ferien mit interessanten Kontakten am Goldstrand erleben.
Wer sich nicht nur für Sonne und Wasser interessiert, findet auch am Schwarzen Meer richtige Juwelen an Ortschaften und Sehenswürdigkeiten. Einige davon will ich auf dieser Seite näher vorstellen. Unsere Aufenthalte in Bulgarien möchte ich nicht missen. Wir durften ein Land kennen lernen welches viel Hertz und Charm ausstrahlt. An dieser Stelle möchte ich auch unseren Freunden aus Pazardjik herzlich für die Gastfreundschaft danken die wir bei ihnen geniessen durften.

Geographie von Bulgarien

  • FLAGGE: Drei gleich breite horizontale Streifen in den Fraben weiss (oben), grün und rot, das ehemalige Nationalsymbol im weissen Streifen an der Mastseite wurde entfernt. Es bestand aus einem aufgerichtetem Löwen in einem Ährenkranz unter einem fünfstrahligen Stern und darüber einem Schriftband mit den Jahreszahlen 682 (Gründung des ersten bulgarischen Staates) und 1944 (befreiung von der Beherrschung durxch die Nazis)
Fahne

Landkarte



Nessebar / Несебър (Bilder)

Ein Ort der im Weltkulturerbe der UNESCO seit 1983 eingetragen ist. Die Halbinsel ist durch einen 400m lange Landenge mit dem Festland verbundnen. Auf der Halbinsel können Kirchen aus mehreren Jahrhunderten bewundert werden. In keinem anderen Ort Bulgariens sind so viele mittelalterliche Kirchen verschiedener Jahrhunderte erhalten geblieben. Die Häuser sind  im typischen Stiel für das alte Bulgarein gebaut. Interessant ist das dass Erdgeschoss in der Regel im Grundriss kleiner ist als  die übrigen Stockwerke.
Im 6. Jahrhunder v.  Chr. wurde die Stadt durch die Griechen in eine lebhaftes Handeslzentrum umgewandelt. Der Name Messembria wurde dabei bewahrt. Ueberreste der Befestigung die grösstenteils im Meer versunken ist, kann bis ins 6. Jahrhundert v. Chr. zurückdatiert werden. Die Stadt wurde von der Römischen Herrschaft nicht betroffen und blieb unabhängig, bevor sie Teil von Byzanz wurde, wie der ganze Balkan.
Es ist doch wichtig zu bemerken das Nessebar 100% auf Touristen eingestellt ist. Die Souvenirläden verstecken zum Teil die wunderschönen Häuser, so das man vor lauter Krimskrams die Fassade nicht mehr sehen kann. Die Lage der Insel und ihr Charm, ist aber ein muss für einen Besuch, für jeden der in Bulgarien Badeferien macht.

Goldstrand / Златни Пясъ (Bilder)

Der Name steht für den wunderschönen Sandstrand welcher in einen Goldfarbenen Band zum baden lockt. Hier finden sich auf mehreren Kilometern dem Starand entalg, sehr schöne Hotels mit einer Autofreien Starndpromenade.

Varna / Варна (Bilder)

Steinzeitfunde weisen auf die frühzeitige Besiedlung dieser Region hin. Die eigentliche Stadtgründung datiert aber auf das Jahr 570v. Ch., als kleinasiatische Griechen aus Milet die Stadt Odessos gründeten. Slawische SIedler verlihen ihr schliesslich den heutigen Namen. Eine Sehenswürdigkeit ist die von 1880 bis 1886 errichtete Kathedrale, eine dreischiffige Kuppelkirche in neobyzantinisch-neoromanischem Stil.
Als wir das Aquarim besucht haben (2002), war es leider innen nicht mehr in einem sehr guten Zustand. Die Bulgaren haben aber bewiesen, dass sie innert kürzerster Zeit sehr viel herrichten können (dafür war das Gebäude von aussen um so schöner anzuschauen)
Varna bietet für Fussgänger eine grosse Autofreie Zohne, in welcher man sehr gemütlich spazieren kann. Die vielen Geschäfte laden zum Einkaufen oder zum verweilen in einem Gartenrestaurant.

Pazardjik / Пазарджик

Einen Abstecher wert ist die 36km westlich von Plovdiv gelegene Stadt Pasardjik (82'000 Einw.) Bis 1934 trug die Stadt den Namen Tatar Pazardjik, was auf ihre Gründung im 15. Jh. durch Tataren aus dem südlichen Russland hindeutet. Ihre verkehrsgünstige Lage führte zu einer so starken Entwicklung der Handelsaktivitäten, dass die Stadt vor 100 Jahren bedeutender als Sofia war. Etwa 20 Moscheen soll es hier gegeben haben und die grosse Karawanserei konnte 3000 Pferde und 2000 Kamele unterbringen. Klimatisch liegt Pazardjik zwischen dem Bereich des Mittelmeeres und des Kontinental Klimas. Das hat zur folge, dass es im Winter bis zu minus 10 Grad und zu viel Schnee kommen kann.  Allerdings setzt der Frühling oft schon Anfang März ein und der Herbst beginnt meist erst im Oktober. Im Sommer werden nicht selten Temperatruren bis zu 35 Grad erreicht. Das Wahrteichen der Stadt ist die alte Post. Die Alte Post wurde im Jahr 1911 von dem Architekten Pencho Koichev gebaut, der in der belgischen Stadt Gand Architekur studiert hat. Die Alte POst ist ein architektonisches Denkmal der bulgarischen Kultur. Ein anderer Name der Alten Post ist "der Glockenturm" oder "die Uhr", wegen des schönen Turmes. Die Alte Post befindet sich am Anfang der Grossen Fussgängerzone von Pazardjik mit ihren vielen kleinen Geschäften und Restaurants. 1994 gab es ein grosses Feuer in der Alten Post. Sie brannte bis auf die Aussenwände völlig aus. Aber inzwischen wurde sie mit Spenden der Bevölkerung und Unternehmern der Stadt wieder komplett restauriert.
Einen Besuch wert sind unter anderen auch die Ethnographische Ausstellung des Heimatkundemuseums und das Museum "Konstantin Velichkov" welcher ein bedeutender Vertreter und Revulöutionär der Wiedergeburtszeit, Kämpfer für nationale Unabhängigkeit, Politiker im befreiten Bulgarien Schriftsteller, Poet, Uebersetzer und Maler.

Plovdiv / Пловдйв (Bilder)

Plovdiv ist die zweit grösste Stadt Bulgariens. Die Altstadt von Plovdiv wurde auf drei Hügeln errichtet. Archäologische Zeugnisse verweisen auf Siedlungen bereits aus der Steinzeit. Seit dem 2. Jt. v. Chr. errichteten Thraker auf den umliegenden Hügeln befestigte Ansiedlungen. Die Stadt mit ihren vielen alten Bauwerken und dem Amphitheater ist auf alle fälle einen Besuch wert. Das im Jahre 1846 errichtete  Haus Kojumdzhioglu, ist heute ein Ethnografisches Museum . Durch das Hissar Kapija, ein Tor der spätantiken Festungsanlage, gelangen sie zu einem der schönsten Häuser der Altstadt, dem Georgiadi-Haus, in dem das "Museum der bulgarischen Wiedergeburt und Befreiungskämpfe" residiert.

Bachkovo Kloster / Бачковски Ман. (Bilder)

Obwohl es nach dem Rila-Kloster das zweitgröste Kloster Bulgariens ist und ein fast ebenso beliebtes Ausflugsziel darstellt, vermag Bachkovo dennoch Besinnlichkeit und Lebendigkeit gleichzeitig auszustraheln. Bachkovo wurde 1083 von den aus Georgien stammenden adligen Brüdern Gregorios und Abdsios Bakuriani gegründet. Es trug damals den Namen "Kloster der heiligen Gottesmutter von Petritsch". Das grosse Klosterpanorama von Alexi Atanassov aus der Mitte des 19. Jh. im südlichen Teil des Klosterhofes zählt zu den grössten Wandmalereien der Balkanhalbinsel.

Diverses aus Bulgarien (Link)